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Sprachstörung bei Kindern

Was heißt das?

Sprachstörungen basieren bei Kindern auf Störungen beim Prozess des Spracherwerbs. Diese können alle Bereiche des Sprachsytsems betreffen: Lautsystem/Aussprache (Phonetik/Phonologie), Wortschatz (Semantik/Lexikon), Grammatik/Satzbau (Morphologie/Syntax) und allgemein die Kommunikationsfähigkeit (Pragmatik). Störungen können sich sowohl beim Verstehen, Sprechen, in kommunikativen Situationen als auch der Entwicklung von schriftsprachlichen Fertigkeiten zeigen.

Ziele der Behandlung:

Die Kommunikationsfähigkeit soll in unterschiedlichem sozialen Kontext gefördert werden. Somit werden Eltern/Großeltern je nach Möglichkeit in die Therapie einbezogen, angeleitet und umfassend beraten. Je nach den individuellen Möglichkeiten wird die sprachliche Entwicklung/Kompetenz gefördert. Die Therapie soll die eigene Entwicklung in Gang setzen/unterstützen, Entwicklungsbedingungen verbessern und nach Möglichkeit Nebenschäden (Sekundärschäden) vermeiden.

Behandlungsformen:

  1. Festellung (Diagnostik) der Störung und des Entwicklungsstandes
  2. Einzeltherapien, dazu Elternberatungen und Anleitungen für die Mitarbeit der Eltern für tägliche Übungen für zu Hause (dabei ist ein spezielles Sprachvorbild der Eltern erforderlich). Bei Transport - oder Gehunfähigkeit kann die Behandlung zu Hause erfolgen.

Zielbereiche:

  • Wahrnehmung
  • Sprachverständnis
  • Sprachproduktion (Wortschatz, Lautinventar, Grammatik)
  • Lesen/Schreiben
  • Störungsspezifische geistige (kognitive) Fähigkeiten
  • Störungsspezifische Krankheitsverarbeitung
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Hilfsmittelversorgung
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